Ich darf mich vorstellen …

Als überzeugter Christ und Familien­mensch setze ich mich für christ­liche Werte in der Politik ein. Auch wenn ich mich respektvoll aus­drücke, habe ich entschiedene Meinungen, kämpfe unermüdlich für meine Über­zeugungen und setze konkrete Schritte zur Erzielung einer positiven Wirkung.

Facetten­reich

Meine Persönlich­keit kann von außen betrachtet weder als konser­vativ noch als liberal bezeichnet werden. Sie ist facetten­reicher, als es diese Einord­nungen erlauben. Ich bin konservativ, weil ich glaube, dass der Mensch, so wie alle anderen Lebe­wesen auch, eine eigene Öko­logie hat und nur im Rahmen ihrer Gren­zen sein volles Potential entfalten kann. Ich bin liberal, weil ich freiheits­liebend bin und jeder staatlichen Bevor­mund­ung miss­traue. Ich bin konservativ, was die Werte über das Zusammenleben von Men­schen anbelangt, weil nur dann der Staat wirklich liberal sein kann. Ich bin katholisch, habe aber Freunde in fast allen Konfessionen. All dem zu Grunde liegt letzten Endes ein Staunen vor dem mensch­lichen Leben und seiner Würde, die ihm von Gott geschenkt worden ist.

Wer ich bin

Familie

Ich lebe mit meiner Frau und meinen vier kleinen Kindern (9, 7, 5, 1) in Wien und bin durch und durch ein Familien­mensch. Besonders intensiv, aber wunderschön, war die Zeit während des Corona Lockdowns, als ich unsere Kinder zu Hause unterrichtet habe. Auch sonst wird man mich auf Veranstaltungen oft in Begleitung eines meiner Kinder sehen. Ich genieße jeden Moment mit ihnen. Die Familie Ledóchowski hat im Laufe ihrer Geschichte mehrere heraus­ragende Personen hervorgebracht. Viele von Ihnen haben auf be­wun­de­rungs­würdige Weise für die Freiheit der Bürger und der Kirche gekämpft. Die Verwurzelung in dieser familiären Identität hilft mir, Ver­ant­wortung zu übernehmen und Ziele zu ver­folgen, die über den persönlichen Horizont hinausgehen. 

Glaube und Weltanschauung

Ich bin gläubiger Katholik und das Evangelium ist für mich Fundament und Richtschnur meiner Welt­anschauung und Entscheidungen. Meinem Menschenbild liegt letzten Endes ein Staunen vor dem mensch­lichen Leben und seiner Würde, die ihm von Gott geschenkt worden ist zu Grunde. Daraus lässt sich die Würde des Individuums, seine Freiheit, seine Verantwortung, seine Selbst­bestimmung, sein Anspruch auf Gerechtigkeit usw. ableiten. Dazu gehört auch anzuerkennen, dass der Mensch eine Ökologie hat und dass dazu unter anderem die intakte Familie gehört, in der Kinder in Geborgenheit zu starken und unabhängigen Personen heranreifen können. Im Gebet, der Gewissenserforschung und dem Austausch mit Menschen, denen ich vertraue, versuche ich das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

Politik

Als Präsident der Plattform Christ­demokratie (www.christdemokratie.at) arbeite ich unermüdlich an der Erreichung eines Ziels: Eine Gesell­schaft auf Grundlage des christlichen Menschen- und Weltbildes. Meine Überzeugung ist, dass Öster­reich auf christlichen Werten ruht. Da sich der Staat diese Werte nicht selber geben kann, braucht er das christliche zivil­gesell­schaftliche Engagement. Dieses kann von Einzel­personen oder aber ganzen Gemeinden ausgehen. Ich selber habe 2017 erstmals und 2019 erneut bei den Nationalratswahlen auf der Bundes­liste der Neuen Volkspartei mit einem sehr guten Vorzugs­stimmen­ergebnis kandidiert. 2019 war ich österreich­weit an fünfter und in Wien nach Sebastian Kurz und Gernot Blümel sogar an dritter Stelle.

Ausbildung und Berufserfahrung

Nach Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften in Wien habe ich mehrere Jahre an einer privaten Hochschule und bei einem Steuer­berater gearbeitet. Seit dem Jahr 2011 begleite ich Unternehmen bei ihrer Zertifizierung als familien­freundliche Arbeitgeber. In dieser Funktion durfte ich bereits mit rund 250 Unternehmen zusammen­arbeiten und habe Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen gesell­schafts­politischen Ansprüchen und betrieblichen Notwendig­keiten gesammelt.

Ehrenamt

Seit meiner Jugendzeit engagiere ich mich ehrenamtlich. Als Student habe ich drogensüchtige und HIV positive Menschen besucht, in einem Straßen­kinder­projekt in Indien mitgearbeitet und im Kirchen­chor gesungen. Später war ich jahrelang Leiter der Johannes­gemeinschaft, einem Hilfswerks des Malteser Ritter­ordens, dessen Mitglied ich auch bin. Seit zehn Jahren leite ich als Konferenzdirektor ein jährliches Treffen hochrangiger großteils katholischer Politiker in Rom. Ein Hauptfokus liegt auf der solidarischen Unterstützung verfolgter Christen. Höhepunkt ist die jährliche Privat­audienz bei Papst Franziskus.

2019 habe ich den Empowerment Lehrgang für junge Christen mit Migration­shinter­grund gestartet. Bei diesem Projekt sollen junge Menschen befähigt werden, ihre Ressourcen und die ihrer Communities, im Sinne einer christlich geprägten Gesell­schafts­ordnung in Österreich voll auszuschöpfen. Zudem habe ich im Jahr 2020 gemeinsam mit der Österreichischen Lebensbewegung den Notfallfonds für schwangere Frauen ins Leben gerufen.