JAN LEDÓCHOWSKI

 

Meine Positionen

Vor allem kinderreiche Familien müssen mit allen Mitteln, die der Gesellschaft zur Verfügung stehen, gefördert werden. Eine Reproduktionsrate von ca. 1,4 Kindern pro Frau entspricht demselben Bevölkerungsrückgang wie zur Zeit der Pest im 14. Jahrhundert, als wir 1/3 bis zur Hälfte der Bevölkerung verloren haben. Ich denke, dass wir auch jetzt ein verborgenes Elend, eine unglaubliche Zukunfts- und Bindungsangst haben, weshalb die Menschen nicht wagen, Kinder in die Welt zu setzen.

In Familien werden unersetzbare Leistungen erbracht, wie beispielsweise die Kinderbetreuung und Erziehung, aber auch die Pflege von Angehörigen. Diese Leistungen müssen anerkannt werden. Familienarbeit darf nicht schlechter gestellt werden als Erwerbsarbeit.

Die österreichische Kultur hat ihr Fundament im Christentum und kann die Herausforderungen der Migration nur bestehen, wenn sie selbstbewusst gelebt wird.

Der politische Islam ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Besonders gefährdet sind ausgerechnete diejenigen, die häufig vor einer islamisch motivierten Verfolgung nach Österreich geflohen sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass für orientalische Christen und islamische Konvertiten in Sachen Religionsfreiheit in Österreich nicht dieselben Standards gelten, wie für die Mehrheitsbevölkerung. Regelmäßige Demütigungen, Verprügeln christlicher Kinder in Brennpunktschulen, Benachteiligung durch christophobe Beamte mit islamischen Hintergrund sind eine reale Gefahr für diese Menschen.

Ich bin überzeugt, dass der liberale Staat von Voraussetzungen lebt, die er selber nicht schaffen kann, weshalb eine starke (christliche) Zivilgesellschaft zu fördern ist. Denn großartige Errungenschaften wie der Rechtsstaat, der Sozialstaat, die Autonomie jedes Menschen, die Menschenrechte usw. sind aus dem christlichen Glauben erwachsen. Wenn die Verwurzelung in der christlichen Tradition getrennt wird, werden bereits in wenigen Generationen diese Errungenschaften erodieren.

Ehe und Familie müssen als Kernzelle der Gesellschaft gefördert werden. Die stabile Ehe bietet nachweislich das ideale Umfeld für das Heranwachsen von Kindern und ist deshalb als erstrebenswerte Form des Zusammenlebens zu fördern. Angesichts der demographischen Entwicklung sind größte Anstrengungen zu unternehmen, die Familienfreundlichkeit in Österreich zu erhöhen.

Ich glaube an die unabdingbare Würde des menschlichen Lebens und bewerte jede politische Entscheidung ob ihrer diesbezüglichen Auswirkung. Besonders das Leben an seinem Anfang und Ende benötigt unseren besonderen Schutz, da es da besonders verletzlich ist.

Ich bin ein Anhänger des Gleichheitssatzes, der aber nicht besagt, dass alles gleich gemacht werden muss, sondern dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden soll. Das betrifft viele Bereiche, vor allem aber die Familien- und Bildungspolitik

Der „Nanny State“ führt seine Bürger in die Abhängigkeit. Ein liberaler Staat sollte den Menschen als mündigen Bürger fördern, der Verantwortung für sein Tun übernimmt.

Leistung soll sich auszahlen und Solidarität muss in alle Richtungen gehen.

Als halber Pole fühle ich mich der polnischen Kultur und den Polen eng verbunden. Es trifft mich immer persönlich sehr, wenn das Ansehen Polens und der hier in Österreich lebenden Polen nicht gewürdigt wird. Ich will dafür eintreten, dass die Polen den ihnen gebührenden Platz in Österreich einnehmen. Die meisten Polen arbeiten hier sehr hart, integrieren sich schnell und lernen auch die Sprache. Diese Leistung muss anerkannt werden!

Political Correctness ist eine Gefahr für die Meinungsfreiheit. Hier zwei Zitate, die Wirkung bzw. Technik von PC genau beschreiben:

George Orwell:

"At any given moment, there is an orthodoxy, a body of ideas, which it is assumed that all right thinking people will accept without question. It is not exactly forbidden to say this, that, or the other but it is not done" to say it... [And) anyone who challenges the prevailing orthodoxy finds himself silenced with surprising effectiveness. A genuinely unfashionable opinion is almost never given a fair hearing, whether in the popular press or in the highbrow periodicals."

Noah Chomsky

"The smart way to keep people passive and obedient is to strictly limit the spectrum of acceptable opinion, but allow very lively debate within that spectrum.”

 

+43 650 67 33 76 2

©2019 Jan Ledóchowski. Erstellt mit Wix.com

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now